September 21, 2014
interzone revisited

// über die Daseinsform der CD-Rom interzone von Franz John 

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Abb. Franz John, Mauerstreifen, Handkopie 1988

»Ich möchte höchstens nebenbei zur Kunst kommen« (Harum Farocki)

So ist das mit Geschichte, sie ist kein festes Ding. Sie begegnet einem wieder und wieder, im Kreis, oder in zerklüfteten Räumen. Heute ist der 28. August 2014, und eine Eilmeldung der F.A.Z. teilt mir über meinen Newsfeed mit, dass das russische Militär nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko mit einer Invasion der Ukraine begonnen habe. Bei Spiegel-Online lese ich, dass die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas heute hält. Auf der Facebooksite von Al Jazeera finde ich einen einige Tage alten Artikel, in dem der Hamas empfohlen wird, ihre Raketen auf die Mauer um den Gazastreifen zu schießen, um sie niederzureißen, anstatt zu versuchen, Tel Aviv zu treffen.

Aktuell dreht sich das Weltgeschehen also um andere Mauern und Grenzen. Die Sache mit der Mauer, die einmal um West-Berlin herum gestanden hat und längst niedergerissen ist, ist jetzt schon, nach 25 Jahren, so weit fortgeschritten, dass ihre eigene Geschichtsschreibung eine Geschichte hat. Vor einigen Tagen schickte mir Franz John einen Artikel über seine CD-Rom interzone, den ich 2001 geschrieben habe. interzone war 1999 frisch erschienen. Ich lese darin den Satz: »In die Chausseestraße eingelassene Silhouetten von Kaninchen sollen die Daseinsform bedeuten, in der man sich im Sperrgebiet noch unbehelligt aufhalten konnte.« und denke, diesen Satz habe ich geschrieben? Ich frage mich, wann ich wohl damit aufgehört habe, das Wort »Daseinsform« zu benutzen? Ich denke, es ist eigentlich ganz nett, das Wort »Daseinsform«. Ich sollte es wieder benutzen, öfters. Dann denke ich, was für eine Daseinsform hat eigentlich die CD-Rom interzone? Was für eine Daseinsform hatte sie damals, 2001, und was für eine hat sie heute, 2014?

Ich lese meine damalige Beschreibung einer ihrer Inhalte wieder: »So kann man in etwa sechs Minuten - wenn man mag, an drei Stellen gleichzeitig - durch den Mauerstreifen rasen. Es sind kurze Schnitte, jeweils mit Ton. Meistens ist die Landschaft mit brüchiger Mauerlinie und verödeten Grenzanlagen menschenleer, die Vögel zwitschern, die Grillen zirpen und die Sonne scheint, ab und zu ertönt ein fernes Donnergrollen. Einmal knattern Grepos auf ihren Motorrädern vorbei, oder man hört Gesprächsfetzen, ein Lachen, Spitzhacken, Preßlufthämmer. Kurz sieht man die zu den Geräuschen gehörigen Menschen, sie verschwinden wieder, abgelöst von einer langen Strecke Stille. Ein Schuß, der plötzlich laut und trocken knallt, erschreckt; das Quäken eines Radios, dazu kaum eine Sekunde lang ein Liegestuhl mit aufgeschlagener Zeitung im Bild, berührt. Alles geht viel zu schnell. Wie in Wirklichkeit. « Alte Rechtschreibung. Aha! Aber ansonsten stimmt das immer noch. Man rast mit Hilfe eines Quicktime-Players durch diese befremdliche Runde eines der befremdlichsten Orte, die es jemals auf dieser Welt gegeben hat. Diese ungeheuerliche Umbruchgegend. Einmal herum in sechs Minuten. interzone macht’s möglich.

Alles andere an interzone sehe ich jetzt anders. Damals sollte ich eine CD-Rom besprechen, die zu dokumentarischen Zwecken an der Mauergedenkstätte Bernauer Straße in Berlin anzusehen und zu kaufen war. Heute besuche ich sie wieder als ein Objekt, das bald in einer Filmausstellung im Zeughauskino zu sehen sein wird. Damals kannte ich die Arbeit von Franz John noch nicht. Heute kenne ich sie genauer. Das ändert die Perspektive.

Interzone ist nicht die Arbeit eines Dokumentarfilmers und nicht die Arbeit eines Historikers. Hier ist jemand eindeutig mit künstlerischer Motivation unterwegs gewesen. Und zwar genau mit der künstlerischen Motivation, mit der Franz John an alle seine Projekte herangeht. Es geht ihm immer um eine ästhetische Erfahrung, die medial auf den Körper des Betrachters übertragen wird. Seine Methode ist, den Betrachter in einen Erfahrungsraum eintreten zu lassen. Entweder ist dieser Raum eine medial konstruierte Situation, wie bei Turing Tables, wo man einen mit auralisierendem Datensound und buchstäblicher Datenprojektion bespielten Raum betreten kann, in dem einem die Erdbeben in den Körper fahren. Oder es sind inszenierte Rundgänge, die einen mit auf einen Grenzgang nehmen. Wie beispielsweise bei der Salztangente, wo man die unterirdische Topographie einer Bodenbeschaffenheit, nämlich die Menge von Salz im Boden entlang einer 90 Kilometer langen Salzader zwischen Bocholt und Gronau, vermittels einer skulpturalen Installation aus blauen Stabfeldern sehen und entlang fahren kann. Je mehr Salz sich unter einem befindet, desto eindringlicher wirken die blauen Metallstangen, die aus dem Boden ragen. Eine skulpturale Visualisierung geologischer Information. Man erfährt sie. Am besten mit dem Fahrrad. Die ästhetische Erfahrung, die aus der Verbindung zwischen Salz und Stäben entsteht, passiert nebenbei. Der Betrachter bekommt keine Daramaturgie, sondern eine Situation und ein Fahrrad. Dann soll er zusehen, was er daraus macht.

Genauso auch bei interzone. Der Betrachter bekommt ein in einen Raum installiertes und an entsprechende Endgeräte für den betrachtergemäßen Output angeschlossenes Objekt. In diesem Fall eine CD-Rom; - ein Speicherformat, das heute, zur Zeit von serverbasiertem Breitbandstreaming und communityorientierten iPadmagazinen, selbst schon museal geworden ist. Sie ist in diesem Fall durch eine per Computermaus interaktiv gemachte Monitorsäule im Foyer des Zeughauskinos zu benutzen. Man bekommt den Hinweis »Rechts ist Westen, links ist Osten«. Dann soll man zusehen, was man damit macht.

Man kann sich durch die Sammlung durchmischter Fundstücke mit Mauerassoziation suchen, die John unter der Benutzungsoberfläche seiner interzone vergraben hat. Alte aus dem Mauerstreifen gegrabene Kinokarten aus dem untergegangenen Ostberlin kann man mit einem Mausklick abstauben. Das ist wie Archäologie im eigenen Gedächtnis mit künstlerischer Unterstützung. Oder man kann durch diese Quicktime-Kamerafahrten rasen, die John aus seiner Umrundung des Mauerstreifens erstellt hat, die er mit dem Fahrrad machte, mit der kleinen Video-8-Kamera im Gepäck.

Vor dem Hintergrund, dass hier ein Künstler unterwegs gewesen ist, der ein künstlerisches Programm verfolgte, das seiner künstlerischen Natur gemäß ist, kann man den Film in der interzone als das Dokument einer Land-Art-Performance anschauen. Da hat sich jemand mit seinem Körper einer Situation ausgesetzt. Sie durchlebt und durchlaufen. Er hat sie als beschaulich empfunden, wenn die Vögel zwitscherten, als voyeuristisch, wenn jemand mitten im Todesstreifen im Feinrippunterhemd auf einem Klappstuhl saß und Radio hörte, als bedrohlich, wenn ihm die vereinzelt in der Peripherie der Mauer zurückgebliebenen und bewaffneten Grenzpolizisten auf ihren Motorrädern der Marke MZ entgegenknatterten, als erschreckend, wenn aus der Ferne ein Schuss fiel.

Das ist die Daseinsform, die interzone im Jahr 2014 für mich angenommen hat. Sie ist ein kunstkompatibles Objekt geworden, das nun zu Recht in ein Museum kommt. Ich würde empfehlen, wenn man Lust hat, sich meiner Lesart anzuschließen, sich beim Betrachten in den Kameramann hineinzuversetzen und nachzuempfinden, wie er die Situationen erlebt haben könnte, die ihm bei seiner Rundfahrt durch den Todesstreifen im Jahre 1990 begegnet sind. So könnte es sein, dass sie sich als leise Spur, als Hintergrundgeräusch ins Körpergedächtnis schreiben, darin andere Erinnerungen kommentieren und sich integrieren in den zerklüfteten Raum der Grenzgeschichten unserer Zeit, die einem wieder und wieder begegnen. Im Kreis. Denn so ist das mit Geschichte.

Fußnoten:

  • Das Zitat von Harun Farocki stammt aus: Harun Farocki, Quereinfluss/Weiche Montage, in: Thomas Martin, Erdmut Wizisla (Hrsg.), Brecht plus minus Film, Berlin: 2003, S. 121.

  • Die Zitate aus dem erwähnten Zeitungsartikel stammen aus: Thomas Goldstrasz, Rechts ist Westen : Franz John hat 1990 den Todesstreifen der Mauer gefilmt, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.07.2001, S. BS2

  • Das Wort »Dasein« stammt von Martin Heidegger, wurde vor allem in seinem Buch Sein und Zeit (1927) entwickelt und ausschließlich auf Menschen zur Anwendung gebracht. Dass der Autor dieses Textes daraus das Wort »Daseinsform« bildete und es auf Kaninchen und später sogar auf CD-Roms zur Anwendung brachte, würde Heidegger vielleicht als Grenzerfahrung in Sachen Wortkombination und Wortverwendung empfunden haben, mindestens als Holzweg, und damit dreht es sich.

  • Der Abgebildete Mauerstreifen stammt von einem Handkopierer und wurde 1988 von Franz John von der Berliner Mauer in Berlin-Lübers abgenommen. Im Original hat dieses strukturelle Dokument eines politischen Monuments die Maße von 4,6 mal 40 Zentimetern.

/// Erscheint im Katalog zur Ausstellung borderland berlin : Berlin zur Zeit der Mauer - Die Mauer im Film, die vom 30.10.14 - 09.11.14 im Zeughauskino Berlin zu sehen sein wird.

September 11, 2013
Verhaltensmuster der Dinge

// über die Rauminstallationen von Iris Hamers

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Abb. Installation von Iris Hamers (2012)

Stoffe, Gläser, Geräte, Möbel, Töpfe, Pflanzen, Borken, Scheiben, Steine, Stummel, gelehnt, gedehnt, geklammert, geschichtet, überlagert, gerahmt, gehängt, gehüllt, verhüllt, geknickt, geknotet, in einen Raum, auf einen Boden, an eine Decke, an eine Wand, in einen Rahmen und über diesen Rahmen hinaus, arrangiert zu einem Muster, zu einem Muster aus Mustern, das sich verhält. So sieht es aus. Man wird irgendwie gezogen, irgendwo geführt, in eine Geschichte, eine Geschichte aus Geschichten, die einem erzählt: so verhalten sich die Dinge. Pass auf, schau zu!

Die Dinge, die Iris Hamers in einer Installation im Raum zu einem Muster arrangiert, in dem sie sich zueinander verhalten, haben mindestens vier Eigenschaften die sie miteinander verknüpft. Sie haben eine ursprüngliche Funktion, ein ursprüngliches Muster, einen ursprünglichen Ort und einen sozusagen natürlichen Zustand, der mehr oder weniger frisch erhalten oder bereits sozusagen von ihnen abgeblättert sein kann, wie bei diesem verbeulten gelben Plastikkanister, der so zerknautscht in einer Ecke liegt, dass er einem beinah eine Fratze schneidet. Nicht alle haben das alles in gleichem Maße, da werden unterschiedliche Gewichtungen und Durchdringungen von Eigenschaften auf andere so bezogen oder geschichtet, dass sie sich ineinander reihen oder gegeneinander stoßen können.

Da gibt es zum Beispiel eine aus hängenden Tüchern aufgespannte Ecke im Raum, die einen Raum im Raum eröffnet, der einen ganzen Schub von Assoziationen auslösen kann. Die Stoffe hängen übereinander, mit Wäscheklammern an einer Wäscheleine befestigt, und haben unterschiedliche industriell gefertigte Muster. Von der in rötlich bis orange getauchten Tropenlandschaft eines alten Wickelrocks über das verblassende blau und grau und grün einer Camouflageplane. Oder das in beige bis braun gehaltene quasigestrickte Quasiquadratmuster eines Bettbezugs, bis, über Eck gehängt, der schmale Streifen Nesselstoff mit über die Falten wehendem Gras, das, nicht ganz naturgemäß, in der Vertikalen wächst. Die Situation macht einen ärmlichen, beinah schmuddeligen Eindruck, sodass man sich vielleicht in erster Assoziation fragen könnte, wo denn die Matratze ist für den schwer verletzten Kindersoldaten in diesem nachgebauten Separee eines Behelfslazaretts aus irgendeinem vergessenen Krieg irgendwo in Afrika. Aber diese erste Assoziation geht fehl. Oder sie geht unter. Sie wird überlagert von einer weiteren Schicht von Dingen, die sich anders verhalten, die andere Räume eröffnen und mit anderen Gedanken spielen. Da ist noch dieser transparente blaue Stoff, hinter dem die Informationen eines grafischen Schulplakats schemenhaft zu erahnen sind. Oder der schmale Tisch mit der zu großen Tischdecke mit den vielen gardinenartig fallenden Falten und dem schwarzen Muster auf grünem Grund, das fast schon an eine Ritterrüstung mit Wappen erinnert. Oder dieser Plastikkanister, der in seiner Zerknautschtheit an eine Voodoomaske denken lässt. Verstärkt wird dieses Voodoo-Gedankenmuster durch die quadratische Platte, die davor liegt und auf der verschiedene Holzstöckchen unterschiedlicher Länge und Dicke nebeneinander gereiht liegen wie zu symbolischem Genbrauch bei einem archaischen Ritual. So stellt man sich in nächster Assoziation in diesem Raum eher jemanden vor, der tanzt, als jemanden, der stirbt. Und damit ist es nicht genug. Von da aus assoziiert man gerne weiter. Man gehe und man sehe selbst.

Iris Hamers begibt sich für ihre Arbeiten auf Reisen. Sie konfrontiert sich intensiv mit Städten oder Landstrichen und den Dingen, die sie dort findet. Sie sammelt oder sie kauft. Sie lässt sich von den Geschichten oder den Faszinationen leiten, die von den Dingen ausgehen, an ihren ursprünglichen Orten mit ihren ursprünglichen Mustern in ihrer ursprünglichen Funktion. Ihr Interesse fokussiert sich mehr und mehr, die Dinge beginnen, etwas von ihr zu wollen, sich zu ihr und zueinander zu verhalten. Im nächsten Arbeitsschritt macht sie sich mit ihrer Sammlung vertraut, sie breitet sie aus und sie umgibt sich mit ihr. Sie beginnt zu experimentieren, zu arrangieren und zu schauen, was sich wie verhält und was es wie erzählt, wenn es in leichter Schräglage zu seiner ursprünglichen Funktion in ein neues Muster gereiht wird und einen neuen Ort eröffnet.

Iris Hamers’ Installationen, die in Mimi Cries zu sehen sind, gehen auf einen Besuch der Ausstellung „Garden and Cosmos: The Royal Paintings of Jodhpur“ in London (2008), eine Reise nach Ghana (2011), sowie mehrere längere Aufenthalte in Istanbul (2012) zurück.

/// Erschienen im Katalog zur Ausstellung Mimi Cries von Iris Hamers und Jenny Theisen, 13.09. - 27.09.2013 The Box Düsseldorf

May 5, 2012
W.A.S.T.E. Revisited

// eine Dokumentation für die Ausstellung Video Site II - 04.05. bis 11.05.2012 in der Filmwerkstatt Düsseldorf

Abb. Die W.A.S.T.E. Kartei im Einsatz. Foto: Johannes Henseler

Am 05.02.2009 liefen 68 junge Leute algorithmisch durch Düsseldorf. Dabei haben sie jede Kreuzung, an der sie abgebogen sind, beschrieben, indem sie Textfragmente aus einer Textbausteinkartei kombinierten und durch das Austauschen einiger Wörter an die jeweilige Situation anpassten. Die entstandenen Texte wurden von Hand auf Postkarten festgehalten.

W.A.S.T.E. - We Await Silent Text.Walk Experience - war ein Workshop im Rahmen des Seminars Medienkunstmomente (WS 08/09, FHD FB Design) unter der Leitung von Thomas Goldstrasz. Das Projekt wird für die Ausstellung Video Site II erstmals umfassend und nachvollziehbar dokumentert. Das bietet sich an, denn mit W.A.S.T.E. sind wir Dingen auf der Spur gewesen, die genau das Interesse von Video Site II treffen. Die algorithmischen Spaziergänge, die wir gelaufen sind, gehen auf die situationistische Technik des Umherschweifens zurück. Und mit dem Umherschweifen hatten die Situationisten nichts anderes im Sinn, als Strategien der Rückeroberung selbstbestimmteren Wahrnehmens und Erlebens städtischer Phänomene zu entwickeln und in die Tat umzusetzen. Gerade nämlich, indem man sich selbstbestimmt einem Algorithmus unterwirft, um die Stadt zu durchwandern, gelingt es, sich von seinem alltäglichen Wahrnehmungstrott zu lösen und offen zu sein für neue Beobachtungen. Wenn man dann darüber hinaus dazu angehalten ist, Texte herzustellen, um die Beobachtungen festzuhalten, ist selbstbestimmtes Augen aufmachen geradezu vorprogrammiert…

W.A.S.T.E. war eine vielschichtige Aktion, weshalb sich die Dokumentation bei Posterous in verschiedene Themenbereiche gliedert, die sich nach den dort benutzten Tags sortieren lassen:

» W.A.S.T.E. Algorithmen erklärt die Art, wie spazieren gegangen wurde. Es wird die psychogeografische Umherschweiftechnik namens dot.walk vorgestellt und erklärt, wie wir sie eingesetzt haben.

» W.A.S.T.E. Kartei erklärt die halbautomatische Textherstellungskomponente des Projekts. Sie geht auf das Ideenmagazin von Heinrich von Kleist zurück. Wie? Das wird gezeigt.

» W.A.S.T.E. Probeläufe beschreiben unsere ersten Gehversuche, algorithmisch mit einer Textkartei spazieren zu gehen.

» W.A.S.T.E. Logo ist die Kategorie für unsere Hintergrundgeschichte und unsere formal postialischen Konventionen.

» W.A.S.E. Map dokumentiert den Weg, den wir am 05.02.2009 - mehr oder minder streng - algorithmisch zurückgelegt haben und wecken hoffentlich das Interesse, es einmal selber auszuprobieren.

» W.A.S.T.E. Texte führt zum Archiv unserer Stadt- und Situationsbeschreibungen, die wir mit Hilfe unserer Textkartei - mehr oder minder textgetreu - hergestellt haben.

Es ist nicht nötig, beim Stöbern in W.A.S.T.E. revisited eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten. Es bleibt der Leserin und dem Leser überlassen, sich selbstbestimmt einen Weg durch diese Geschichte zu bahnen. Bitte schweifen Sie umher! // Thomas Goldstrasz

Einen Aufsatz über den situationistischen Hintergrund des algorithmischen Umherschweifens gibt es bei Umordnung unter: W.A.S.T.E. - We Await Silent Text.Walk Experience.

/// W.A.S.T.E. revisited wurde am 04.05.2012 unter textwalk.posterous.com ins Netz gestellt. Anlass war die Ausstellung Video Site II in der Filmwerkstatt Düsseldorf.